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Tarifverhandlungen fortgesetzt

- Die Tarifverhandlungen zwischen DB-Konzern und Gewerkschaften wurden am 22. und 23. Januar 2009 in Frankfurt/Main fortgesetzt.

 


Schwerpunkt der Gespräche bildete das konkretisierte Angebot der Geschäftsfelder zu den        
Arbeitszeitbedingungen für ihre Beschäftigten. Im Mittelpunkt standen die folgenden            
Forderungen der GDL und Tarifgemeinschaft (TG) aus Transnet und GDBA:

                         

  • Verbesserung der Qualität des langen WochenendesMehr Verlässlichkeit bei der Planung durch verbindliche langfristige Ruhetagspläne
  • Einschränkung von Dienstbeginn und Dienstende in der Nacht
  • Maximale Schichtlänge von zwölf Stunden
  • Ruhezeiten zwischen zwei Schichten von mindestens elf zusammenhängenden Stunden          

 

Aus Sicht der Gewerkschaften blieb das in dieser zweiten Runde vorgelegte Arbeitgeberangebot   
hinter ihren Forderungen zurück. In konstruktiven Gesprächen konnte am Donnerstag und Freitag dennoch eine Basis dafür geschaffen werden, die Verhandlungen in der nächsten Woche weiter zu führen.

 

Das Angebot zum Entgelt bleibt bis zum nächsten Verhandlungstermin unverändert. Dafür zeigten die Gewerkschaften Verständnis, da vor einer Diskussion zur Entgeltverbesserung die Bewertung der Kosten für mögliche neue Arbeitszeitregelungen abgeschlossen sein muss.

 

Aus Sicht des Arbeitgebers haben sich die Parteien angenähert und die Basis gelegt, um in der nächsten Verhandlungsrunde konstruktiv weitere Schritte in Richtung eines einvernehmlichen Ergebnisses zu gehen.

 

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